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Nachhaltigkeitserklärung 2020

Wir möchten die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen nachhaltig ihre Gefühle zum Ausdruck bringen.

Vorwort

Unsere Mission ist es, es jedem so einfach wie möglich zu machen Gefühle und Werte zu verschenken. 

Unser Ziel ist eine achtsame und glückliche Gesellschaft. 

Unsere „be like SAM" Karten sollen bestehende Gewohnheiten hinterfragen und zu einem nachhaltigen Leben anregen.

Wie wir das schaffen? Indem wir neben respektvollem  Umgang miteinander auch höchsten Wert auf fairen Handel und qualitativ hochwertige Materialien legen! Mit dem Erwerb jeder „be like SAM“ Edition tut man nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern unterstützt auch ein freundliches Miteinander. 

Gefühle bewusst zu verschenken ist mit „be like SAM“ ganz einfach!

Besonders wertvoll ist, dass aus dem Gewinn von „be like SAM“ 25% in unser Winterlinden-Projekt investiert werden.

Wir haben uns vorgenommen, an exponierten Plätzen, in Parkanlagen, an öffentlichen Einrichtungen, bei Gedenkplätzen, an Straßen und Wegegabelungen, vor Denkmälern und neben Kunstobjekten unsere Winterlinden zu pflanzen. 

Unter jeder Winterlinde wird eine Bank stehen, wo man sich gerne kennenlernt, austauscht oder vielleicht sogar verliebt.

 

So sorgen wir dafür, dass nachfolgende Generationen noch von den heutigen Taten profitieren. Für uns ist die Verbindung zwischen Natur und sozialem Engagement eine absolute Herzensangelegenheit: Wir sehen uns als Lovebrand und es ist unser Traum, dass jeder „be like SAM“ liebt. Gleichermaßen ist es uns aber auch wichtig, dass wir Liebe und Respekt an alle Mitglieder unserer Wertschätzungskette zurückgeben können.

Wir wollen für die Umwelt und unsere Mitmenschen besser werden und streben deshalb die stetige Verbesserung von Prozessen und Produkten an!

Wir sind sehr stolz darauf, vom ersten Tag an ein 100% klimaneutrales Unternehmen zu sein. Mit starken Kooperationsbeteiligten und Aufforstungsprojekten ist uns dieses gelungen. 

Brand

Founder & CEO of happiness

Thorben

Manager Corporate Social Responsibility

(CSR)

Was bedeutet eigentlich Klimaneutralität?

 

Egal was wir tun, ob wir unserer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen, uns fortbewegen, Produkte und Dienstleistungen in Anspruch nehmen oder dieselben anbieten, eines ist sicher: unsere privaten und beruflichen Tätigkeiten sind mit einem CO2-Ausstoß verbunden und belasten das Weltklima. 

Da nicht alle Emissionen vermieden werden können, musste ein Weg gefunden werden, der diese nicht vermeidbaren Emissionen kompensiert.

Bäume beispielsweise sind effiziente CO2-Speicher dieser Erde. Sie benötigen CO2 für ihr Wachstum, ziehen es aus der Atmosphäre, speichern es in Form von Holz und geben entsprechend Sauerstoff wieder ab. Daher sind die Wälder unserer Erde auch ihre Lunge.

Indem man nun den Fußabdruck, also die Menge der Emissionen aus Produktion von Gütern und Dienstleistungen, Prozessen, Geschäftsreisen und den Energieverbrauch berechnet, kann man auf der anderen Seite die entsprechende Anzahl an Bäumen pflanzen, die dieses CO2 wieder aufnehmen. 

Da CO2 keine Ländergrenzen kennt, ist es völlig unerheblich, wo es entsteht und wo es kompensiert wird.
Dadurch können diese Produkte, Dienstleistungen, Gewohnheiten "klimaneutral" gestellt werden.

Erfassung des Co2-Ausstoßes im Unternehmen

 

Dieses Unterfangen war schwerer umzusetzen als gedacht. Wir mussten feststellen, dass- sobald man eine Tür aufstößt, wieder mindestens fünf neue dazukommen ;) 

Interessant fanden wir zum Beispiel, wie hoch sich unser CO2-Ausstoß bei folgenden Themen beläuft:

  • Unseren Medien- und Foto Produktionen

  • Den für „be like SAM“ hergestellten Druckerzeugnissen  

  • Den Baumschulen, die unsere Winterlinden bis zur Neuanpflanzung hegen und pflegen.

  • Gesellschaftlich nachhaltig wirkenden Schulprojekten

  • „be like SAM“ - Street Art Projekten

 

Um den Co2 Ausstoß zu berechnen, haben wir uns folgende Fragen stellen müssen:

  • Haben Baumschulen Nachhaltigkeitskonzepte? 

  • Wieviel Co2 Emissionen werden bei dem Gesamtarrangement der Winterlinden ausgestoßen? (Wir pflanzen Winterlinden in Kombination mit Holzbänken und das Gesamtarrangement wird an exponierten Plätzen in Deutschland gepflanzt und aufgebaut.)

  • Wie berechnet man die CO2 Emissionen von Wohlfühlarbeitsplätzen- viele nennen es Homeoffice?

(Ohne es zu Beginn zu wissen, haben wir festgestellt, dass dieses Arbeitsplatzmodel extrem viele Vorteile in Bezug auf Klimaneutralität hat) 

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Klimaneutrales Unternehmen 

 

Wir haben von Anfang an versucht, in allen unseren Handlungsfeldern klimaneutral zu sein. Der erste Beweis ist, dass wir es mit „nature office“ geschafft haben, ein klimaneutrales Unternehmen zu sein. Im Vordergrund steht natürlich immer die CO2- Vermeidung und Reduzierung.

Mit nur 18,843 CO2 Tonnen für das Gesamtunternehmen ist das wahrhaftig gut gelungen. 

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18,843 Tonnen CO2 ?

 

Wie viel sind denn eigentlich „18,843 Tonnen CO2“?

 

  • 112,458 Müllsäcke (85l) befüllen 

  • 4 Mio. Luftballons befüllen 

  • 93,715 Kilometer mit dem Auto fahren (8,5l Benzin)

  • 10 Mio. Milchkartons befüllen

  • 49,313 Kilometer fliegen

  • 8 Mio. Zugkilometer zurücklegen

 

Was müsste man tun, um „18,743 Tonnen Co2“ einzusparen?

  • 9 Personen steigen auf 100% Ökostrom um

  • 312,370 Personen verzichten auf eine Tasse Kaffee

  • 62 Personen kaufen einmal im Monat regional statt beim Discounter

  • 9,371 Personen essen Maultaschensuppe anstelle von Rinderbraten

  • 2,680 Personen putzen ein Jahr lang die Zähne nicht elektrisch

  • 6,241 Personen drehen einmal beim Zähneputzen das Wasser ab

  • 2,343 Personen schalten ihren Fernseher aus, statt nur Standby (1 Jahr)

  • 5 Personen streichen eine Fernreise von Frankfurt am Main nach New York

  • 187 Personen fahren 1.000 km mit dem Zug anstatt mit dem Auto

  • 1,331 Personen tauen einmal im Jahr ihren Gefrierschrank ab 

 

 

Um unsere aktuellen CO2-Emissionen im Unternehmen zu kompensieren haben wir mit Hilfe von nature office unter der Tracking-ID JYF-BSC-870788 

freiwillig das unten angegebene Klimaschutzprojekt unterstützt.

Der Zertifikatehalter hat die in der Abfrage angezeigten CO2-Emissionen durch die freiwillige Unterstützung des angegebenen Klimaschutzprojektes ausgeglichen. Dadurch gilt das Unternehmen als klimaneutral, denn die Auswirkung auf das Klima bleibt neutral. 

Als freiwillige CO2-Kompensation wird die Zahlung für eine zusätzliche Klimaschutzmaßnahme (Klimaschutzprojekt) bezeichnet, die die gleiche Menge an Treibhausgasemissionen, die mit Prozess (kompensiertes Projekt) verbunden sind, an einem anderen Ort einspart.

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Klimaschutzprojekt

Unser Klimaschutzprojekt ist ein WALD-MIX mit der Tracking-ID JYF-BSC-870788.

Ziele:

  • Nachhaltige Waldbewirtschaftung zum Schutz wertvoller Ökosysteme

  • 33,3 % Waldschutz, Ecomapua REDD, BRASILIEN

  • 33,3 % Waldschutz, Kibale REDD, UGANDA

  • 33,3 % Waldschutz, Brazil Nut Concessions, PERU

Mit unserem Wald-Mix-Portfolio kombinieren wir alle möglichen Formen des Walderhalts und des Waldschutzes. In Afrika aber auch in Südamerika stehen riesige Flächen der ältesten Wälder vor dem Raubbau, wenn wir nicht endlich anfangen uns für ihren Schutz zu engagieren.

Bis in die 1960er Jahre herrschte die Auffassung vor, der äquatoriale Regenwald Afrikas sei eines der stabilsten Ökosysteme der Erde. 

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Die Artenvielfalt (Biodiversität) bei Pflanzen und Tieren und die hohe Produktion an Biomasse legten den Schluss nahe, dass sich diese Lebensformen über Jahrmillionen hinweg unter gleichbleibenden Umweltbedingungen bis in die Gegenwart entwickelt hätten.

Heute wissen wir, dass die Regenwälder ein sehr empfindliches Ökosystem sind, das überaus sensibel auf direkte und indirekte Einflüsse reagiert.

Auf den Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre haben gesunde Tropenwälder großen Einfluss, denn die Pflanzen nehmen bei der Photosynthese genauso viel Kohlendioxid wieder auf, wie die Tiere abgeben. Großflächige Rodungen aber unterbrechen diesen geschlossenen Kreislauf - mit verheerenden Folgen. 

Die Brände setzen gewaltige Mengen Kohlendioxid frei, die zuvor im Tropenwald gespeichert waren. Über 20% der weltweiten CO2-Emissionen sind auf die Vernichtung der Tropenwälder zurück zu führen.

Klimaneutrale Produkte und Druckerzeugnisse 

 

Der nächste Schritt war nachhaltige familäre Herstellerfirmen für „be like SAM“ zu finden. 

Dieser Prozess führte uns in 31 Produktionsstätten unterschiedlichster Herstellerfirmen bundesweit. Dieses Auswahlverfahren dauerte ein ganzes Jahr. Wir glauben, dass wir einen guten Überblick gewonnen haben. Die Entscheidung fiel uns oft nicht leicht. Denn Nachhaltigkeitskonzepte lagen entweder gar nicht vor oder sind erst in Planung. 

 

Und wenn wir auf Nachfrage bei  Herstellerfirmen, Verbänden und Organisationen nicht immer zufriedene Antworten bekamen, konnten wir bestimmt ein offenes Bewusstsein zum wichtigen Thema Nachhaltigkeit vermitteln. 

Unser Ziel stand zu 100% fest: Wir wollten ausschließlich klimaneutrale Produkte und Druckerzeugnisse herstellen.

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Alle CO2-Emissionen aus Produkten und Druckerzeugnissen werden über „natureoffice“ errechnet und über Klimaschutzprojekte ausgeglichen. 

Folgende Firmen und Personen sind in ihrem Wirken und Handeln Vorbilder und Ideengeber für uns gewesen. Darum möchten wir uns bei ihnen ausdrücklich bedanken:​

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Mehrfach ausgezeichnet, EMAS- und RAL-UZ-195-zertifiziert ("Blauer Engel"), "Green Brand Germany" – die Ökodruckerei Lokay

Frank Meixner

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"Beratungen auf höchstem Niveau"

Matthias Loth

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Der Mann für nachhaltige Innovationsideen

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Ein Institut für Gestaltungs- und Innovationsprozesse

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Prof. Sonja Hörster

Dipl.-Ing. (FH) Landschaftsarchitektin AK Niedersachsen

Gründerin, Gesellschafterin und Geschäftsführerin des Instituts für Partizipatives Gestalten.

Professorin für Kommunikation & Partizipation in der Landschaftsarchitektur an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf

Philosoph Jascha Rohr

Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer des Instituts für Partizipatives Gestalten

Founder of Cocreation Foundation

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Klimaschutz für Unternehmen ist ihre Motivation. 
Gemeinsam erarbeiten sie die Ziele ihrer Kunden im Klimaschutz und setzen diese mit dem größtmöglichen Mehrwert für sie um.